Aktuelles

Ärztliches Zeugnis für kostenlosen Schnelltest mit 5 Euro vergütet

 

Auch nach dem 11. Oktober wird Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, ein kostenloser SARS-CoV-2-Antigentest angeboten. Die medizinische Kontraindikation muss im Testcenter mit einem ärztlichen Zeugnis nachweisen werden. Die Praxis rechnet das Zeugnis mit der Pseudoziffer 88315 – vergütet mit 5 Euro – ab.

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„Hygienezuschlag“  in der GOÄ-Abrechnung bis 31.12.2021 verlängert - wohl letztmalig

 

Der "Hygienezuschlag" analog der GOÄ-Ziffer 245 kann weiterhin berechnet werden - Steigerungsfaktor ausschließlich 1,0. Darauf haben sich die Bundesärztekammer (BÄK) und der PKV-Verband geeingt. Die bestehenden Regelungen für diesen Zuschlag bleiben unverändert.  Eine nochmalige Verlängerung ist, nach der aktuellen Mitteilung des PKV-Verbandes,nicht zu erwarten.

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Beratung zum „Hepatitis-Screening“ wird mit € 4,56 extrabudgetär vergütet.

 

Das „Hepatitis-Screening“, die Untersuchung auf Hepatitis B und C, wird zum 01. Oktober 2021 in den EBM aufgenommen und ist damit Kassenleistung. Das Beratungsgespräch vor der Untersuchung rechnen Praxen mit den EBM-Ziffern 01734 oder 01744 ab. Die Ziffern werden mit 41 Punkten (€ 4,56) extrabudgetär vergütet.   

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Möglichkeit zur telefonischen AU bis 31.12.2021 verlängert

 

Nach telefonischer Anamnese kann der Patient zunächst für 7 Kalendertage krankgeschrieben werden, eine Verlängerung um weitere 7 Tage ist möglich. Der G-BA hat diese Regelung bis Ende 2021 verlängert.

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88270 - Mit dieser Ziffer wird die Erstbefüllung der ePA abgerechnet

 

Praxen können die Erstbefüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) mit der Pseudo-GOP 88270 abrechnen - sogar rückwirkend ab dem 01.01.2021. Vergütet wird diese Leistung mit den gesetzlich vorgeschriebenen € 10. Mit der Erstbefüllung ist keine Beratungspflicht verbunden. Abrechnen kann derjenige die Ziffer, der das erste Mal Befunde, Arztbriefe etc. in der ePA hinterlegt. Werden danach weitere Unterlagen hinzugefügt, können die EBM-Ziffern 01647 oder 01431 genutzt werden.

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Abrechnen und verordnen - seit 01. August für alle gelisteten „Gesundheits-Apps“ möglich.

 

Bisher konnten nur „Gesundheits-Apps“, auch „Apps auf Rezept“ oder formal digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa), verordnet und abgerechnet werden,  wenn sie im öffentlichen DiGa-Verzeichnis des BfArM als dauerhaft gelistet waren. Seit dem 01. August dürfen alle dort gelisteten DiGa mit dem Muster 16 (rosa Rezept) verordnet werden. Abgerechnet wird die Verordnung über die mit € 2,00 bewertete EBM-Ziffer 01470.  

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GOÄ-Ziffer 3 mehrfach berechnen - endet zum 30.06. 2021

 

Bei längeren telefonischen Beratungen über 10 Minuten kann die Ziffer mehrfach, für jeweils 10 vollendete Minuten berechnet werden, maximal in einer Sitzung dreimal. Im Kalendermonat sind höchstens 4 telefonische Beratungen möglich. Über den Schwellenwert von 2,3 kann nicht gesteigert werden. In der ´Rechnung müssen Uhrzeit, Dauer und der Grund für die Mehrfachberechnung angegeben werden.

Abrechnungsbeispiel: 3 | Beratung mind. 10 min X 2 (18.11. 2020, 15:30 Uhr, Zeitaufwand 22 Minuten, Erläuterung komplexes Krankheitsbild, Risikopatient) € 20,10 (GOÄ 2,3) x 3 = € 40,20

Diese Abrechnung ist nur möglich, wenn der Patient pandemiebedingt nicht zum Arzt gehen kann bzw. eine Videosprechstunde nicht möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundesärztekammer.

 

So werden Impf- und Genesenenzertifikate abgerechnet

 

Seit Ende Juni kann die Corona-Impfung digital nachgewiesen werden - mit dem Impfzertifikat in Form eines QR-Codes. Seit Anfang Juli gibt es auch das digitale Genesenenzertifikat. Die Praxen bekommen für das Ausstellen der Zertifikate 2 Euro oder 6 Euro Honorar – abhängig davon unter welchen Voraussetzungen sie es ausstellen. 

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So werden die Leistungen für die COVID-19-Impfungen vergütet.

 

Die Impfverordnung regelt wie die Impfungen für Praxen vergütet werden und zwar für Kassen- und Privatpatienten.: Impfung und Beratungsgespräch € 20,-, Beratungsgespräch ohne Impfung € 10,-, der Besuch € 35,- und der Mitbesuch € 15,-. Für die Abrechnung und Dokumentation hat die KBV Pseudoziffern mit entsprechenden Ergänzungen (Suffix) festgelegt. 

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Zuschläge auf Chronikerpauschalen (03221/04221) auch mit nur einem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt möglich, wenn...

 

...der eigentlich notwendige zweite persönliche Arzt-Patienten-Kontakt per Videosprechstunde oder telefonisch erfolgt.  Diese Regelung gilt bis zum 31.12.2021.

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EBM-Ziffern 01433/01434 – immer extrabudgetär vergütet

 

Das war bisher nicht der Fall.  Rechnete die Praxis die Versichertenpauschale ab, fiel diese Leistung in das Gesprächsleistungsbudet. Damit bestand das Risiko, dass sie gekürzt wurde. Rückwirkend zum 01.01.2021 wurde diese Regelung aufgehoben und die Praxis bekommt die Leistung immer in voller Höhe extrabudgetär honoriert.

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Rückwirkend zum 01.01.2021 – Vergütung zur ePA festgelegt

 

Seit Anfang des Jahres ist die elektronische Patientenakte (ePA) in einer Testphase, ab Juli ist der flächendeckende Einsatz geplant. Ärzte und Psychotherapeuten müssen Befunde, Therapiepläne etc. in der ePA ablegen, wenn der Patient es wünscht.  Mit den zwei  neuen EBM-Ziffern 01647 und 01431 wird die Pflege der ePA vergütet.

Die Leistungen sind extrabudgetär.

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Wie die variantenspezifische PCR angefordert wird, legen Labore fest. 

 

So bestimmt es die Vorgabe der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Einsendern bieten wir verschiedene Möglichkeiten die variantenspezifische PCR mit dem OEGD-Schein anzufordern. 

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SARS-CoV-2-Antikörper nur bei Verdacht auf akute Infektion EBM-Leistung

 

Bei COVID-19-typischer Symptomatik sollte nach Empfehlungen des RKI eine PCR-Diagnostik veranlasst werden. In bestimmten Fällen kann die Bestimmung von Gesamt- oder IgG-Antikörpern sinnvoll sein: bei milden Symptomen sowie zunächst nicht erfolgter PCR, dann negativer PCR und weiterhin bestehendem COVID-19-Verdacht. In diesen Ausnahmefällen auch als EBM-Leistung.

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KIM-Etablierung in der Praxis wird finanziell gefördert

 

Mit dem Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) werden medizinischen Dokumente wie der eArztbrief oder die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) sicher über die TI (Telematikinfrastruktur) versendet. Inzwischen sind mehrere KIM-Dienste durch die Gematik zugelassen. 

Etabliert die Praxis einen KIM-Dienst wird dieser Schritt finanziell gefördert. 

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OEGD und Muster 10C - Scheine | Diese Versionen gelten seit 01.01.2021

Muster 10C. Seit dem 01.01.2021 muss das neue Muster 10C  genutzt werden. Der einzige Unterschied zum bisher verwendeten Muster 10C  ist das fehlende Ankreuzfeld für Patienten, die wegen einer Warnung aus der App in der Praxis kommen. Für diese muss seit dem 01.01.2021 die SARS-CoV-2-Untersuchung mit dem OEGD-Schein beauftragt werden. Eine Ausnahme sind  "Warn-App"- Patienten, die schon Symptome zeigen. Für diese wird die Diagnostik weiterhin mit dem Muster 10C angefordert. Informationen zum Thema "Welchen Schein nutze ich bei welchem Patienten" finden Sie hier.

OEGD-Schein. Seit dem 01.01.2021 dürfen nur noch die Fassungen (11.2020) und (12.2020) verwendet werden, die Fassung (08.2020) nicht mehr. Die Fassung finden Sie unten rechts auf dem Schein. Tipp: Vernichten Sie die Scheine mit der Fassung (08.2020) sobald Sie Scheine mit der Fassung (11.2020) oder (12.2020) erhalten haben. 

Wenn Sie star.net Labor  oder den Blankoformulardruck in Ihrer Praxis nutzen, brauchen Sie sich um nichts zu kümmern. Die aktuell gültigen Formulare sind automatisch zum 01.01. im Programm hinterlegt.

Weitere Informationen finden Sie auf der KBV-Homepage.

 

SARS-CoV-2-Diagnostik belastet den Praxis-Fallwert grundsätzlich nicht

 

Diese Regelung gilt für die PCR- und die Antigentests (EBM-Ziffern 32816, 32811, 32779). Sie wurde rückwirkend zum 01.10. in den EBM aufgenommen. Veranlasst die Praxis diese Untersuchungen muss sie die Ausnahmekennziffer 32006 (meldepflichtige Erkrankung) nicht mehr angeben. Wird aber für diesen Patienten im Laufe des Quartals die Untersuchung auf eine andere meldepflichtige Erkrankung angefordert, muss die 32006 wie bisher angegeben werden. Sonst belastet diese weitere Analyse den Fallwert. Das gilt auch, wenn parallel zur SARS-CoV-2 eine Influenza-Untersuchung beauftragt wird.  

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der KBV

 

Labor anfordern und Patienten abrechnen | Symptomatisch oder asymptomatisch?

 

Von der Antwort auf diese Frage hängt grundsätzlich ab, wie die Praxis für den Patienten die Laboruntersuchung beauftragt und ihe ärztlichen Leistungen abrechnet.

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EBM-Ziffern 01433/01434 – zusätzliches Honorar für Telefonberatungen 

 

Seit dem 02. November wird wieder für viele Fachgruppen der Mehraufwand für telefonische Beratungen  mit den bekannten Ziffern vergütet

  • EBM-Ziffer 01433 | 154 Punkte | € 17,13
  • EBM-Ziffer 01434 |  65 Punkte | € 7,23

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SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltest nach GOÄ abrechnen: Honorar zwischen € 38 und € 55,- möglich

Die Bundesärztekammer empfiehlt für den Antigen-Schnelltests die anlaloge Berechnung der GOÄ-Ziffer 4648 (Ligandenassay, Untersuchungen mit ähnlichem methodischem Aufwand) zum 1,15-fachen Satz (€ 16,76) mit der Angabe „Coronavirus“.  In der Gebühr sind die Kosten für die Reagenzien enthalten. 

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Seit 01.07.2020: eArztbrief wird zusätzlich vergütet – Postversand abgewertet

Im Zuge der Digitalisierung im Gesundheitswesen bekommen die Praxen ab 01. Juli die Versendung von eArztbriefen zusätzlich extrabudgetär vergütet. Gleichzeitig wird es in Zukunft nur noch eine Ziffer für die Versendung von Briefen geben. Alle anderen Ziffern und die Ziffer für Kopien (40144) werden gestrichen....

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Auch im 3. Quartal 2021: Videosprechstunde unbegrenzt möglich

Normalerweise können nur 20% der Behandlungsfälle in einer Videosprechstunde behandelt werden. Damit während der aktuellen Corona-Pandemie möglichst wenig ansteckende Patienten in die Praxis kommen, wurde diese Begrenzung aufgehoben. Dies gilt für alle Indikationen und auch für Patienten, die bisher nicht in Ihrer Praxis waren.  

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Die wichtigen Kodes bei SARS-CoV-2/COVID-19

  • U07.1 ! Für Fälle bei denen COVID-19 durch einen Labortest auf SARS-CoV-2 bestätigt wurde und
  • U07.2 ! Für Fälle, wenn bei dem Erkrankten die Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) vorliegen, aber das SARS-CoV-2 nicht mit einem Labortest nachgewiesen wurde
  • U.99.0 !  Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2

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„Hygienezuschlag“ in der GOÄ-Abrechnung - das ist zu beachten

Damit Ärzte den zusätzlichen Aufwand für Hygienemaßnahmen während der Corona-Pandemie abbilden können, ermöglichen die GOÄ-Verantwortlichen wie die BÄK und der PKV-Verband, dass eine Art „Hygienezuschlag“ abgerechnet werden kann.

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Kennziffer 88240  weiter angeben

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus erbrachte Leistungen wurden bis Ende 2020  extrabudgetär vergütet. Seit Anfang 2021 werden diese Leistungen aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) honoriert, somit nicht mehr extrabudgetär.  Die 88240 wird weiterhin bei diesen Leistungen angegeben, um zu dokumentieren wie sich die Leistungenmenge entwickelt. So kann die KBV einen gesteigerten Leistungsbedarf nachweisen und eine Erhöhung der MGV erreichen. Eine enstsprechende Vergütungsvereinbarung  wurde zwischen KBV und GKV-Spitzenverband geschlosssen.

Mehr auch auf der Corona-Themenseite der KBV.  

Ihre Fragen beantworten wir gerne über fragen_ebmgoae@bioscientia.de.

 
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