Fünf bis sechs Liter fließen durch unsere Adern.

Und transportieren dabei Sauerstoff, Antikörper, Medikamente, Botenstoffe, kurz: jede Menge Informationen über unseren Gesundheitszustand. Damit werden Fragen zu akuten Infektionen, Cholesterinwerten oder Mangelerscheinungen schnell beantwortbar. Und wir finden Hinweise auf Störungen, die das flüssige Organ direkt betreffen, wie Anämien, Hämoglobinopathien, Leukämien und Lymphome. Neben Umwelteinflüssen, Lebensstil und toxischen Reaktionen, lassen sich eine Reihe von Bluterkrankungen auf erbliche Veränderungen zurückführen. Zu den häufigsten zählen Thalassämien, die in unserer multiethnischen Gesellschaft eine immer größere Bedeutung in der medizinischen Versorgung bekommen. Bei uns finden Sie die passende Diagnostik zu Ihrer Fragestellung. Durch die Verknüpfung von Labormedizin und Genetik, erhalten Sie bei uns einen ganzheitlichen Einblick.
Über die Auswahl auf dieser Seite, finden Sie alle Untersuchungen in unserem Analysenverzeichnis.

Leukämien und Lymphome

Blut- oder Lymphdrüsenkrebs können wir durch labormedizinische und genetische Spezialanalytik diagnostizieren und ihren Verlauf kontrollieren. Dafür verbinden wir verschiedene Untersuchungen:

  • Durchflusszytometrie
  • Zytomorphologie
  • Zytogenetik
  • FISH
  • Molekulargenetik / NGS

Als Ergebnis erhalten Sie von uns umfangreiche Befunde und eine zusammenfassende, interdisziplinäre Beurteilung. Für Ihre Fragen oder Falldiskussionen sind wir gerne für Sie da.

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Eisenstoffwechsel und Anämien

Die Anämie ist eines der häufigsten Krankheitsbilder. Manche Formen der Blutarmut lassen sich schnell und einfach behandeln. Andere sind manchmal erst nach Jahren aufgeklärt. Neben klassischen Parametern zum Eisen- und Vitaminstoffwechsel bieten wir auch spezialisierte Diagnostik an:

Gerne beraten wir Sie vor einer Diagnostik.

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Thrombosen

Thrombosen und Lungenembolien sind häufig - und häufig auch gefährlich. Falls keine eindeutige Ursache erkennbar ist oder die Erkrankung schon in jungen Jahren auftrat, macht eine Abklärung genetischer Ursachen Sinn. Bei Fragen zur Analytik sind wir gerne für Sie da.

Zum Test

Blutungsneigung

Zu viel oder zu schnell bluten, eine Neigung zu blauen Flecken - das ist für Arzt und Patient häufig schwer zu greifen. Dahinter kann das von Willebrand-Syndrom stecken - die häufigste angeborene Ursache für Blutungsneigung. Mit unserer von Willebrand-Diagnostik helfen wir dabei, Verdachtsfälle abzuklären.

Daneben gibt es weitere mögliche Auslöser für Gerinnungsstörungen. Welche Diagnostik sinnvoll ist, sollte von Patient zu Patient individuell diskutiert werden. Gerne beraten wir Sie anhand klinischer Informationen vor einer Analytik.

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  Fragen und Antworten


Im Labor wird unterschieden zwischen Vollblut, Serum und Plasma. Vollblut ist das Blut, wie es bei der Blutentnahme durch die Nadel ins Röhrchen fließt - mit all seinen Bestandteilen. Gerinnt das Blut im Röhrchen, werden dabei sogenannte "Gerinnungsfaktoren" zur Bildung des Blutgerinnsels verbraucht. Im Gerinnsel bleiben zudem nahezu alle Blutzellen hängen. Übrig bleibt Serum - der flüssige Bestandteil des Blutes, der z.B. auch viele Eiweiße (Proteine) enthält. Wird Vollblut in einer Zentrifuge geschleudert, trennen sich ebenfalls die Blutzellen ab. Der flüssige Bestandteil, der in diesem Fall auch alle Gerinnungsfaktoren enthält, wird Blutplasma genannt.

Leukämie bedeutet wörtlich übersetzt "weißes Blut". Eine Leukämie kann man an Veränderungen der weißen Blutkörperchen, des Hämoglobin- und Thrombozytenwertes im Differenzialblutbild erkennen.

Zur Bestimmung unterschiedlicher Werte werden verschiedene Röhrchen verwendet. Diese enthalten z.B. Stoffe, die die Gerinnung des Blutes verhindern oder den Blutzuckerspiegel konstant halten. Auch zur Bestimmung von Schwermetallen und Spurenelementen sind spezielle Röhrchen nötig, die dann selber möglichst frei von diesen Stoffen sind.

Der Hämatokrit-Wert bezeichnet den Anteil der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) am Blut. Er ist als Prozentwert zu verstehen. Ein Hämatokrit-Wert von 0,55 bedeutet also, dass 55% des Blutes aus roten Blutkörperchen besteht.

Die Geräte, mit denen diese Werte bestimmt werden, verbrauchen eine gewisse Menge an Blut. Manche Geräte können mit sehr wenig Blut arbeiten, viele brauchen aber mindestens einen halben Milliliter. Diese Mengen sind mit Kapillaren in der Regel nicht zu gewährleisten. Zudem können manche Geräte nur aus den üblichen Blutentnahmeröhrchen messen.

Grundsätzlich ein kleines Blutbild für die Zahl der roten Blutkörperchen, ferner die Blutkonzentration an Speichereisen (Ferritin) und den Entzündungsmarker CRP.