Möglichkeit zur telefonischen AU bis 31.03.2022 verlängert

 

Möglich bei Patienten mit Erkrankung der oberen Atemwege und leichter Symptomatik.

 

So können die Patientendaten erfasst werden
  • Patient war in den Quartal schon mit seiner eGK in der Praxis – Daten liegen vor
  • bekannter Patient, Praxis übernimmt Daten aus der Patientenakte
  • unbekannter Patient, Praxis erfragt: Name, Postleitzahl des Wohnortes des Patienten, Geburtsdatum, Krankenkasse; Versichertenart (Mitglied, Rentner etc.)
  • Versichertennummer ist nicht erforderlich

 

So kann abgerechnet werden
  • Nur telefonischer Kontakt, EBM-Ziffer 01435 (Bereitschaftspauschale | € 9,79) abrechnen.
  • War der Patient in dem Quartal schon in der Praxis bzw. kommt er in dem Quartal nachdem die AU telefonisch ausgestellt wurde in die Praxis, kann die Versicherten- oder Grundpauschale abgerechnet werden (evtl. mögliche Pauschalen/Zuschläge nicht vergessen). Dasselbe gilt auch für die Videosprechstunde. Die 01435 wird dann gestrichen.  
  • Mit der Pseudoziffer 88122 (€ 0,90) rechnet die Praxis den Versand der AU-Bescheinigung ab.

 

Abrechnungsbeispiel

 

1. Kontakt: Telefonisch: AU wird ausgestellt

  • 01435  Bereitschaftspauschale
  • 88122 Porto

2. Kontakt: Gastritis, Patient mit Diabetes Typ 2

  • 03000 Versichertenpauschale
  • 03220 Chronikerpauschale
  • 03222 Zuschlag auf die Chronikerpauschale (setzt KV zu)
  • 03040 Zusatzpauschale zur GOP 03000 (setzt KV zu)
  • 01435 wird gestrichen

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