Lob und Unterstützung für die Labore

Mittwoch 23 September 2020, 18:36
Bei seinem Besuch in unserem Labor in Ingelheim verschaffte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einen Eindruck von der Lage und sagte, dass ihm dieser erste etwas längere Besuch in einem Labor seit Beginn der Pandemie sehr wichtig sei. "Wir wären als Deutschland bis hierhin nicht so gut durch die Pandemie gekommen ohne die Arbeit der Labore.", so Spahn. 

10A0485 Min

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Mitte), CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf (rechts) und Bioscientia-Geschäftsführer Dr. Oliver Harzer (links) in der Ingelheimer Laborhalle. © BMG/Photothek, Alexander Heinl

Eine Stärke in der Corona-Pandemie: Deutschlands Laborkapazitäten

Am 22. September empfingen wir Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU-Fraktionsvorsitzenden Christian Baldauf, Ursula Groden-Kranich (MdB) sowie einen Teil der rheinland-pfälzischen CDU-Fraktion in unserem Hauptsitz in Ingelheim. Bioscientia gehört seit Beginn der Corona-Pandemie zu den vier großen Test-Laboren des Landes.

In seiner Ansprache nutzte Jens Spahn die Gelegenheit, den besonderen Einsatz der Labormitarbeiterinnen und -mitarbeiter anzuerkennen: "Hier wird seit Februar von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jedes Wochenende durchgearbeitet, hier sind viele Überstunden gemacht worden, weil es natürlich darum geht, Testergebnisse dann auch schnell und zeitnah zur Verfügung zu stellen. Und welcher Aufwand dafür betrieben wird, das haben wir ja gerade miteinander sehen können. Ich bin sehr dankbar dafür und bin es einmal mehr, wenn ich international gefragt werde, warum ist Deutschland vergleichsweise so gut bis hierhin durchgekommen, dann hat das eben viel zu tun auch mit den starken Laborkapazitäten, die wir traditionell in Deutschland haben."

Bei dem Besuch ging es auch um die Teststrategie für die kommende Herbst- und Winterzeit. Bis dahin sollen, so Spahn, weitere Test-Varianten entwickelt werden, etwa Antigen-Teste, mit denen in den Laboren große Probenmengen durchgeführt werden können. "Für uns bleibt es weiterhin im Herbst und Winter bei unserem Motto 'testen, testen, testen, aber gezielt'. Eben nicht wahllos, sondern mit Blick auf die Bereiche, wo auch ein Risiko ist: Patienten mit Symptomen, Kontaktpersonen, aber vor allem auch im Gesundheitswesen selbst.", so Spahn.

Bioscientia Geschäftsführer Dr. Oliver Harzer freute sich über den Besuch: "Das ist eine große Wertschätzung für alle Labore, die sich in den vergangenen Monaten für eine gute SARS-CoV-2-Diagnostik eingesetzt haben – vor allem aber für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier jeden Tag motiviert, verantwortungsbewusst und bis an die Grenzen der Belastbarkeit arbeiten."

Ein weiteres positives Signal für uns als Labor war die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers, im Zuge der MTA-Reform das Schulgeld abzuschaffen und eine Ausbildungsvergütung einzuführen. Während der Pandemie ist der Fachkräftemangel, der in den Gesundheitsbereichen schon länger bekannt ist, auch von der Politik wahrgenommen worden.

Bioscientia-Geschäftsführer Dr. Oliver Harzer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Bioscientia-Geschäftsführer Dr. Oliver Harzer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. © BMG/Photothek, Alexander Heinl

 

Aktuelles Incontent Bioscientia Jensspahnbesugh Img3

(v. l. n. r.) Dr. Christian Zinn, Dr. Hendrik Borucki, Dr. Oliver Harzer, Evangelos Kotsopoulos, Tanja Meloth, Jens Spahn, Frank Exner, Ursula Groden-Kranich, Christian Baldauf. © BMG/Photothek, Alexander Heinl