Wie die variantenspezifische PCR angefordert wird, legen Labore fest. 

 

So bestimmt es die Vorgabe der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Einsendern bieten wir verschiedene Möglichkeiten die variantenspezifische PCR mit dem OEGD-Schein anzufordern. 

  • Bei einem positiven PCR-Befund und einem Ct-Wert kleiner oder gleich 30 soll automatisch auf die Varianten untersucht werden: Ankreuzen des Feldes "Regionale Sondervereinbarung" und ins Feld "KV-Sonderziffer" die Zahl 111 eintragen. 
  • Nachfordern, wenn die Probe bereits in unserem Labor und positiv getestet ist:  Ankreuzen des Feldes "Regionale Sondervereinbarung" und ins Feld "KV-Sonderziffer" die Zahl 999 eintragen.
  • Star.net-Anwender wählen entsprechend OEGD aus und tragen unter "Zusatzangaben" im Feld "KV-Sonderziffer" die 111 ein, bei Nachforderungen entsprechend die 999.  

Anspruch auf die variantenspezifische PCR haben nach der neuen TestV alle Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis – auch symptomatische Patienten, die im Rahmen der Krankenbehandlung getestet wurden. 

Die Vollgenomsequenzierung bleibt außerhalb der RKI-Surveillance auch weiterhin nur für Landesgesundheitsbehörden im Rahmen von Ausbrüchen anforderbar.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der KBV