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Darmkrebsvorsorge mit iFOBT- Chance für Praxis und Patient

Darmkrebs ist die Krebsart mit der größten Heilungschance durch Früherkennung. Früh erkannt ist sie nahezu 100%. Um dies den Menschen bewusst zu machen, engagiert sich seit 2001 die Felix Burda Stiftung (www.felix-burda-stiftung.de) für die Darmkrebsvorsorge. Sie hat 2002 auch den Darmkrebsmonat März initiiert. 2019 mit dem Motto: „Es gibt kein zu jung für Darmkrebs. Rede mit Deiner Familie“. Gerade ziegt eine aktuelle Studie die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge.

Zur Prävention stehen gesetzlich Versicherten aussagekräftige  Methoden zur Verfügung. Die Koloskopie und alternativ für Menschen, die keine Koloskopie wünschen, eine zuverlässige Laboruntersuchung: der immunologische Stuhltest (iFOBT).

Die Vorsorge-Möglichkeiten für gesetzlich Versicherte:

  • Sie können ab einem Alter von 50 Jahren einen iFOBT durchführen lassen.
  • Bis zum vollendeten 55. Lebensjahr jährlich, danach alle zwei Jahre, wenn sie die Koloskopie nicht in Anspruch nehmen (https://www.g-ba.de/downloads/62-492-1728/KFE-RL_2018-01-18_iK-2019-01-01.pdf).
  • Ab dem 55. Lebensjahr haben sie alternativ die Möglichkeit zwei Koloskopien durchführen zu lassen, wobei zwischen der ersten und zweiten Koloskopie mindestens 10 Jahre liegen müssen.

Eine Chance – für Praxis und Patient

  • Ein früh erkanntes Karzinom eröffnet dem Patienten eine fast hundertprozentige Heilungschance.
  • Beratung zur Früherkennung des kolorektalen Karzinoms kann mit der GOP# 01740 bei Patienten ab dem 55. Lebensjahr einmalig abgerechnet werden (103 Punkte, € 11,15*) – extrabudgetär.
  • Die „Abgabe und Weiterleitung eines Stuhlprobenentnahmesystems“ kann von bestimmten Fachgruppe (s. u.) mit der GOP# 01737 abgerechnet werden (57 Punkte, € 6,17*) – extrabudgetär.

Praktisch – Darmkrebs-Vorsorge mit dem iFOBT:

  • Sie fordern für Ihre Patienten das kostenfreie Entnahmeset an (Darmkrebsvorsorge-Set [Immunologischer Stuhltest], Art.-Nr. 493). Dieses enthält: Spezialröhrchen mit Stabilisatorlösung, Stuhlfänger, Anleitung für den Patienten.
  • Der Patient entnimmt die Stuhlprobe zuhause und bringt das Röhrchen wieder in Ihre Praxis.
  • Sie bekleben dann das Röhrchen mit dem Barcode und fordern mit dem Überweisungsschein Muster 10 an: Auftrag „Darmkrebsvorsorge“ und markieren Sie das Feld „Präventiv“. So stellen Sie sicher, dass die Untersuchung nicht Ihren Fallwert belastet.
  • Geben Sie auf dem Überweisungsschein das Probeentnahmedatum an. Dieses hat der Patient auf dem Röhrchen notiert.
  • Die Probe ist fünf Tage bei Raumtemperatur stabil, sollte aber umgehend nach der Abgabe durch den Patienten unserem Fahrdienst übergeben werden: ideal am gleichen Tag, spätestens am Folgetag.

Formal – Die Regelungen im EBM zum iFOBT

  • Wenn das Anspruchsalter (50 Jahre) erreicht ist, kann das Stuhltest-Röhrchen auch im Zuge eines Check up 35 ausgegeben werden.
  • Hausärzte, Gynäkologen, Fachinternisten, Hautärzte, Urologen und Chirurgen können ihre Leistung (Beratung, Abgabe und Rücknahme des Entnahmesets, Veranlassung der Untersuchung) extrabudgetär nach der GOP# 01737 abrechnen. Weitere Informationen zur Abrechnung finden Sie auf der Homepage der KBV (http://www.kbv.de/html/1150_27552.php).
  • Die Untersuchung wird im Labor durchgeführt. Sie ist, durch Festlegung des Gemeinsamen Bundesausschuss eine Leistung des Speziallabors (EBM-Kapitels 32.3).

Nutzen Sie die Chancen der Darmkrebsvorsorge – für den Patienten und Ihre Praxis.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr Bioscientia-Labor oder sprechen Ihre Labor-Fachberaterin an. Wir unterstützen Sie gerne.


*Vergütung seit dem 01.01.2019
# Gebührenordungsposition

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