PCR-Diagnostik

Da die PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) eine sehr sensitive Methode ist, müssen besondere Vorkehrungen bei der Probennahme getroffen werden.

Wichtig ist hierbei, die Kontamination mit Fremd-RNA bzw. -DNA zu vermeiden, da es sonst zu falsch positiven Ergebnissen kommt. Die Probennahme sollte mit Einmal-Handschuhen erfolgen, das Probenmaterial sollte sofort in separate Probengefäße (z. B. EDTA-Röhrchen für Blutuntersuchungen) überführt und gut verschlossen werden. Das erneute Öffnen dieses Probenröhrchens und ggfls. Umfüllen oder Splitten des Probenmaterials sollten strikt vermieden werden. Heparin-Zusätze sind nicht geeignet, da sie die PCR-Reaktion hemmen.

Andere Probenmaterialien wie z. B. Sputum, BAL, Liquor, Urin, Sekrete, Punktate, Fruchtwasser und Aszites sollten in sterile Röhrchen ohne Zusätze überführt und ebenfalls gut verschlossen werden. Gewebeproben (z. B. Biopsieproben) werden in sterile Röhrchen mit physiologischer Kochsalzlösung überführt und in dieser Form eingesandt.

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