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Parodontitismarker

Der Nachweis klinisch relevanter parodontopathogener Bakterien (Markerkeime) erfolgt mittels moderner molekularbiologischer Verfahren über die Untersuchung spezifischer DNA-Abschnitte der entsprechenden Keime.   Die Methode bietet einen zuverlässigen, reproduzierbaren Erregernachweis für die Zahnmedizin.  Aufgrund der hohen Stabilität von DNA ist der Probentransport ganzjährig unproblematisch.

Die Untersuchungsergebnisse erlauben eine Aussage über das bakterielle Spektrum sowie die Bakterienzahl. Sie dienen als Endscheidungshilfe hinsichtlich einer antibiotischen Therapie und bei der Wahl der Antibiotika. Zusätzlich kann die Untersuchung zur Therapiekontrolle eingesetzt werden.   

Allgemeine Hinweise

Die Probenentnahme und –versendung ist für den Nachweis von 5 oder 11 Keimen identisch. Die für die Untersuchung benötigten speziellen Materialien können Sie mit dem Materialbestellschein anfordern. Für die mit uns kooperierenden Kollegen sind diese Materialien kostenlos. Der Bestellschein steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Probenentnahme und -versendung

Nach Entfernung der supragingivalen Plaque sterile Papierspitzen bis zum Fundus der parodontalen Tasche einführen und dort für ca. 20 Sekunden verbleiben lassen. Laut DGP ist eine Probe aus jeweils der tiefsten parodontalen Tasche mit Blutung auf Sondierung und/oder Suppuration in jedem Quadranten ausreichend (max. 5 Papierspitzen/Poolprobe). Papierspitzen entfernen, in ein Spezialröhrchen  einbringen, dieses verschließen, in die blaue Transportbox legen und mit einer speziellen Versandtasche für medizinische Proben ins Labor versenden.

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